Heilpädagogische Praxis                                                   Monika Rogge
Riegel a.K.                                                            Diplom-Heilpädagogin
 
 

 

Heilpädagogische Hilfen

für Kinder
Eltern                 Familien
Pädagogische Fachkräfte
Allgemeine Informationen

zum Kinder- und Jugendheim St.Anton



 



 

Heilpädagogische Behandlung für Kinder

  • die in der Steuerung ihrer Bewegungen bzw. in ihrer seelischen und/ oder geistigen Entwicklung noch nicht soweit sind, wie die meisten anderen Kinder in ihrem Alter  
  • mit Schwierigkeiten bei der Wahrnehmung und Verarbeitung von Reizen (Sehen, Hören, Spüren)  
  • die sehr unruhig sind (Hyperaktivität)  
  • die in ihrer Aufmerksamkeit sehr sprunghaft sind  
  • die nicht spielen können  
  • die sich nicht in Gruppen einfügen können und dort zu Außenseitern werden  
  • die unter Ängsten, Trennungssituationen, Gewalterfahrungen, Geschwisterrivalität, Hemmungen und anderen seelischen Schwierigkeiten leiden  
  • mit aggressivem Verhalten gegen sich und andere  
 
Methoden
  • Heilpädagogische Spieltherapie  
  • Heilpädagogische Entwicklungsförderung  
  • Heilpädagogische Rhythmik  
 
Ziele

Auf der Basis einer guten Beziehung kann das Kind durch spielerische und übende Verfahren Erfolgserlebnisse erfahren und mehr Selbstvertrauen gewinnen.
Das Kind soll (wieder) Freude und Eigeninitiative beim Spielen, Experimentieren und Erkunden seiner Lebensumwelt entwickeln - dies sind wichtige Grundlagen für das Lernen.
Es wird ermutigt, seine Gefühle wahrzunehmen und angemessen auszudrücken.
Neue Verhaltensmöglichkeiten für kritische Situationen werden gemeinsam mit dem Kind gesucht und eingeübt.


 


 

Gespräche mit Eltern

Begleitend zur heilpädagogischen Behandlung des Kindes finden regelmäßige Gespräche mit den Eltern bzw. Pflegeeltern oder anderen nahen Bezugspersonen statt. Sie sind fester Bestandteil der Behandlung, damit in der Familie gute Bedingungen geschaffen werden, die Fortschritte des Kindes ermöglichen und unterstützen.

Die Gespräche können helfen zu verstehen,

  • welche Gefühle, Ängste und Bedürfnisse hinter dem auffälligen Verhalten   

  • des Kindes stehen
  • welche Kräfte und Begabungen jedes Familienmitglied besitzt und wie es diese zum Wohle der Familie einbringen kann  
  • welche anderen Personen aus dem Umfeld, Fachleute und Institutionen gegebenenfalls Unterstützung bieten können  

 


 

Familiengespräche

  • in aktuellen familiären Krisen  
  • bei Trennung und Scheidung  
  • wenn die Erziehung der Kinder immer wieder Anlass für Auseinandersetzungen ist  
  • wenn mehrere Familienmitglieder häufig unzufrieden mit der Atmosphäre oder den organisatorischen Abläufen in der Familie sind  
  • wenn psychosomatische Krankheiten oder auffälliges Verhalten als Warnsignale verstanden werden  
  • wenn die Familie durch Krankheit, Behinderung, Tod oder andere einschneidende Erfahrungen belastet ist  
können Familiengespräche helfen, offen über Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse zu sprechen, Zuständigkeiten und Verantwortungen zu klären, Entlastungen zu suchen und gemeinsam neue Wege der Kommunikation einzuüben.
Passende Formen des Zusammen- oder Getrenntlebens können durchdacht, erprobt und die gemachten Erfahrungen ausgetauscht werden.  

 


 

Beratung für Pädagogische Fachkräfte

Da Kinder mit Entwicklungsproblemen häufig besonders in der Gruppe auffallen und "anecken", ist die Zusammenarbeit mit den zuständigen pädagogischen Fachkräften in Kindergarten, Schule und Hort ausgesprochen wichtig.

Hintergrundinformationen über die individuellen Schwierigkeiten der Kinder ermöglichen gezielte Unterstützung im Gruppen- bzw. Schulalltag.

Gemeinsam können Rahmenbedingungen, Abläufe, Angebote und Regeln im Hinblick auf die jeweiligen Möglichkeiten und Grenzen des Kindes überdacht werden. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, Entlastungsmöglichkeiten für Kind, Gruppe und PädagogInnen zu suchen.

Die Integration in die Gruppe der Gleichaltrigen ist das oberste Ziel.


 
 

Fortbildungen

Die Fortbildungsangebote richten sich an interessierte Eltern und/ oder pädagogische Fachkräfte.

Inhalte und Rahmenbedingungen können individuell abgestimmt werden.

Wenn Sie (Team, Gruppe, AG, Elterninitiative) Interesse an einer Fortbildungsveranstaltung zu einem heilpädagogischen Thema haben, setzen Sie sich bitte mit mir in Verbindung.


 


 
Zu meiner Person

Monika Rogge, geb. 1966, Diplom-Studium der Heilpädagogik in Freiburg.

Mehrjährige Berufserfahrung in den Bereichen Frühförderung, Erziehungsberatung und in der Jugendhilfe.

Fortbildungen in verschiedenen Therapieverfahren (Psychodrama, Hypnotherapie, Focusing, systematische Familientherapie, Verhaltenstherapie) und zu Schwerpunktthemen (ADS/ Hyperaktivität, Teilleistungsschwächen, frühe Störungen, sexueller Missbrauch, Aggression und Gewalt bei Kindern und Jugendlichen).

Seit 1998 in freier Praxis tätig, anerkannt durch den Berufsverband (BHP).

In Ausbildung zur Familientherapeutin am Weinheimer Institut für systemische Familientherapie.

 

Das ist mir wichtig

Ganzheitliche Sichtweise des Kindes mit allen seinen Fähigkeiten, Schwierigkeiten, Neigungen und in seinen sozialen Bezügen

Spielerische Nachentwicklung von Fähigkeiten, orientiert an der gesunden kindlichen Entwicklung

Systemisches Denken bei der Betrachtung von Prozessen in Familie und Gruppe

Konsequenter Blick auf die Stärken aller Beteiligten
 
 

Kostenübernahme

Mit einem (kinder-) ärztlichen Zeugnis (Formblatt A) kann die Kostenübernahme für die heilpädagogische Behandlung beim örtlichen Sozial- bzw. Jugendamt beantragt werden.
Gesetzliche Grundlagen sind das Bundessozialhilfegesetz (§§ 39-47) und das Kinder- und Jugendhilfegesetz (§§ 27 ff, 35a, 36).

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.
 
 

Zufahrt und Parkmöglichkeiten

Heilpädagogische Praxis
Monika Rogge
Hauptstr. 63
(Eingang Kehnerstraße)
79359 Riegel
Fon/ Fax: 07642-68 82 85
 


 
  last updated: 26.10.2000